Generic Viagra

Unkreativ!

Geschrieben von am 29. Dezember 2011 | Abgelegt unter Harry Christmas Everyone, Nebel über Hogwarts, Wichteln/DDG

Zumindest, was Titel angeht, alles andere funktioniert gerade ziemlich gut, finde ich. Ich freue mich über die vielen Reviews zu Ein Kinderspiel, Nebel über Hogwarts hat jetzt auch Kapitel 18 bekommen und eine Übersicht über alle Plotstränge (natürlich nur für mich!). Wenn ich Glück (oder Pech, je nach dem – wenn ich viel Zeit zum Schreiben habe, hab ich kein Auto, und umgekehrt) habe, kann ich heute vielleicht noch Kapitel 19 mit James und dem Vollmond fertigschreiben.

Ansonsten muss ich wohl zugeben, dass Nebel über Hogwarts ein bisschen… groß geworden ist. Es sind so unglaublich viele Plotstränge, dass ich langsam glaube, dass vielleicht ein paar weniger auch genauso gut funktioniert hätten oder vielleicht besser, weil die Leser (und ich!) dann nicht so verwirrt wären. Oder vielleicht ein paar Charaktere weniger… ich weiß nicht. Jetzt hab ich schon angefangen, jetzt mache ich auch weiter!

Allerdings werde ich, bevor ich wieder anfange, Nebel über Hogwarts zu posten, alle vorherigen Kapitel noch einmal überarbeiten und noch ein paar Verknüpfungen zusätzlich einbauen – manchmal hab ich das Gefühl, dass James und die Rumtreiber und Lily und Severus auf zwei verschiedene Schulen gehen und in verschiedenen Welten leben, und ich finde, da sollte es ein paar Verbindungen mehr geben.

Außerdem habe ich den letzten One-Shot für dieses Jahr zu Harry Christmas Everyone mittlerweile on gestellt und die (wahrscheinlich) letzten Reviews und den (hoffentlich) letzten Wunsch erhalten. Also ist jetzt die HCE-Übersichtsseite aktualisiert und der Link unter “Fanfictions” in den “Pausiert”-Bereich verschoben, damit auch jeder weiß, was Sache ist ;)

Weihnachten und andere Hindernisse

Geschrieben von am 27. Dezember 2011 | Abgelegt unter Nebel über Hogwarts, Wichteln/DDG

Weihnachten hat mich doch mehr aus meinem Schreibkonzept gebracht, als ich jetzt gedacht hätte, Familie hier, Familie da, Freunde hier, was unternehmen, Oma beim Kochen helfen und – Gott behüte – ein Fernseher mit echtem Satellitenfernsehen haben mich dann doch sehr abgelenkt. Quod erat expectandum.

Trotzdem habe ich es geschafft, am 24. Dezember den vorletzten Harry-Christmas-Everyone-One-Shot mit Draco und Astoria zu posten, und morgen kommt dann das Francis-Special mit Teddy und Victoire, und dann hab ich meine Ruhe zu dem Thema, zumindest bis zum nächsten Jahr.

Eponine war mit ihrer tollen Beta übrigens Freitag fertig und ich konnte anfangen, die ersten Kapitel von Ein Kinderspiel zu posten. Die Story erfährt überraschend positive Resonanz, ich bekomme (für meine Verhältnisse) sehr viele Kommentare und die Leute freuen sich, dass die Story so witzig ist. Ich bin ja gespannt, ob das anhält, die Kapitel, in denen Hermine zum Nachsitzen muss, werden ja doch ein gutes Stück düsterer und nachdenklicher, aber vielleicht reicht es ja schon, dass es in Hogwarts Bonbons regnet, um die Humorzellen anzuregen.

Überrascht hat mich auch, dass die Leser (noch) keine Ahnung haben, wer die spontane Invasion verursacht hat, dabei war das für mich als Autor von Anfang an sowas von klar. Jemand hat sogar Snape verdächtigt, was ich persönlich irgendwie witzig fand, weil er glaube ich ja doch nicht so weit gehen würde, um irgendwas Interessantes zu finden – ich meine, hey, es ist Snape, auch wenn ihm öde ist!

In Nebel über Hogwarts bin ich mittlerweile wieder halbwegs eingelesen und ich hab es auch geschafft, einige kleinere Logikfehlerchen in den ersten Kapiteln auszubessern (unvermeidlich, wenn man über so große Zeiträume hinweg schreibt). Kapitel 17 ist auch bald fertig, ich muss nur noch einige Zeilen abtippen und dann noch einen schönen Schluss finden, und dann geht es weiter mit Kapitel 18 und Lily, die sich eine Abfuhr einfängt ;)

Beim Lesen und Schreiben hab ich allerdings festgestellt, wie viel Zeit vergangen ist, seit ich die Geschichte angefangen hab. Damals als ich angefangen hab zu schreiben war ich frisch aus der Schule und konnte mich noch so richtig in gelangweilte, quatschende Schüler hineinversetzen. Seitdem ist dann doch einiges an Zeit vergangen, und ich hab sogar schon selbst ein paar Stunden unterrichtet, und das verschieb dann schon irgendwie die Perspektiven… und ich kann mich viel besser in die Lehrer hineinversetzen als vor drei Jahren ;)

Nebel über Hogwarts hat jetzt übrigens auch einen Ticker – die 50 Kapitel sind fürs erste nur eine grobe Schätzung, wie viele Kapitel die Story haben soll, ich hab nämlich keine Ahnung, wie lange ich brauchen werde, um den Plot sozusagen “durchzubringen”. Aber so ein Ticker ist hübsch und motiviert, von da her wollte ich unbedingt einen haben ;)


Weihnachten ist vorbei!

Geschrieben von am 20. Dezember 2011 | Abgelegt unter Harry Christmas Everyone, Nebel über Hogwarts, Wichteln/DDG

Zumindest, was meine Stories angeht – nach Ein Kinderspiel ist jetzt auch die letzte Story von Harry Christmas Everyone für dieses Jahr, Ein Familienfest mit dem Pairing Ted Lupin/Victoire Weasley (ja, Francis, extra für dich zu Weihnachten) fertig und ich kann mich endlich wieder Projekten zuwenden, die nicht aus massenweise romantischen Kurzgeschichten zum Thema Weihnachten bestehen.

Ja, ich gebe es zu – in den letzten Tagen hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich die Geister, die ich rief, jetzt  nicht wieder loswerde, und jetzt bin ich froh, dass ich für die nächsten zehn bis elf Monate von Harry Christmas Everyone verschont bleibe. One-Shots am laufenden Band zu produzieren war zwischendrin schon ein sehr komisches Gefühl, besonders, als ich einen One-Shot am Tag geschrieben habe, ich hab da einfach den Überblick verloren.

Aber zumindest zeigt mir das, dass ich es wieder drauf habe, regelmäßig und vor allem recht brauchbar zu schreiben, auch wenn die Reviews in den letzten Wochen rapide abgenommen haben. Zu jedem One-Shot ungefähr 200 Klicks und 2-3 Favoriten-Einträge, aber keinen einzigen Kommentar zu haben, ist doch ziemlich deprimierend, und das sogar für mich, die es gewöhnt ist, kommentartechnisch sträflich vernachlässigt zu werden.

Gepostet wird jetzt allerdings trotzdem noch, auf den meisten Plattformen bis zum 28. Dezember, und dann ist auch damit Schluss für diesen Jahr – ich wollte es nicht allzu lange in den Jänner hinausziehen, irgendwann lässt die weihnachtliche Stimmung dann auch bei den Lesern nach und nicht nur bei mir.

Außerdem hab ich jetzt einen Betaleser für Ein Kinderspiel, die liebe Eponine war so nett, den undankbaren Job zu übernehmen, und ich hoffe jetzt, dass ich gegen Ende der Woche anfangen kann, die Story zu posten – weil auch hier gilt: lieber online stellen, bevor niemand mehr Weihnachten sehen kann.

Alles zusammengenommen bedeutet das, dass ich jetzt mit all den Dingen, die ich vor Weihnachten noch machen wollte, fertig bin, und deswegen den Freibrief habe, endlich mit Nebel über Hogwarts weiterzumachen. Ich hab gestern schon angefangen, mich wieder in die ersten 16 Kapitel einzulesen, und werde morgen Vormittag damit weitermachen – und vielleicht, nur vielleicht kann ich dann ja im Zug zur Arbeit schon ein bisschen mit Kapitel 17 weitermachen. Aber vorher brauch ich einen Counter dafür, und jetzt  muss ich erstmal ins Bett.

Goose!

Geschrieben von am 19. Dezember 2011 | Abgelegt unter Harry Christmas Everyone, Wichteln/DDG

Ich habe fertig, jawohl!

Nach 3568 Wörtern heute ist die Goose-Story – die auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause sogar einen Titel bekommen hat, oh Wunder – endlich – endlich – end-lich – fertig. Sie kommt mir zwar so vor, als ob sie unglaublich schlecht wäre, unglaublich kitschig, total OOC und einfach nur mies – und die Kapitellängen sind einfach nur grauenvoll – aber hey, sie hat eine positive Eigenschaft: sie ist fertig.

Ich glaub, ich werde morgen selbst nochmal drüberlesen und mich danach schleunigst auf die Suche nach einem Beta machen, es sind immerhin acht Kapitel + Prolog + Epilog und ich hätte die Story gerne fertig gepostet, bevor die “weihnachtliche” Zeit schon wieder ganz rum ist, immerhin hat sie ja noch ein Weihnachtsthema. Übrigens hat sie vor der letzten Korrektur 13.834 Wörter und ungefähr 22 Seiten.

Jetzt will ich nur noch eine letzte Story für Harry Christmas Everyone schreiben, und dann hab genug Weihnachten für dieses Jahr. Ich muss dann  zwar noch feiern, aber hey, das krieg ich auch irgendwie rum.

Hinter den Keksbergen…

Geschrieben von am 19. Dezember 2011 | Abgelegt unter Harry Christmas Everyone, Wichteln/DDG

Hinter den Keksbergen, die gerade meine Wohnung verstopfen, existiere ich noch – wirklich und ehrlich! Zwischen Backen und Sims 2 wurde Schreiben allerdings ein wenig in den Hintergrund gedrängt, unter anderem auch, weil ich Donnerstag wegfahre und die üblichen Reiseweihnachtsvorbereitungen am Hals habe, kennt man ja.

Trotzdem hab ichs gestern geschafft, die verbliebenen Harry Christmas Everyone-One-Shots nochmal zu lesen, ihnen einen Titel zu geben und “Winterrosen”, den Draco Malfoy/Astoria Greengrass-One-Shot fertig zu schreiben. In ein paar Tagen muss ich da noch einmal drüberlesen, ich hab das Gefühl, dass da einige Stellen versteckt sind, die sich nicht ganz “rund” anfühlen und lesen, aber das ist ein Problem für später.

Außerdem nimmt die Goose-Story langsam Form an, aus einer Textwüste sind jetzt einige (wenn auch sehr kurze) Kapitel und ein Prolog geworden, mit merkwürdigen Sprüchen aus dem Off, aber noch ohne Kapiteltitel (wobei ich hier überlege, mir die ganz zu sparen – ich hab ja noch nicht mal einen Titel für die verdammte Story! Und den Arbeitstitel werd ich ganz sicher nicht verwenden).

Ich schätze, dass noch ungefähr zwei bis drei Kapitel folgen werden, das Ende bietet sich ja schon an und ich hoffe, ich schaff es noch, bevor ich Donnerstag bei meiner Familie versumpfe und garantiert keine Zeit mehr zum Schreiben habe. Oder vielleicht kann ich auch im Zug ein wenig schreiben, bevor ich schließlich auf unbequemen Sitzen, die keine vernünftige Schlafposition anbieten, vor mich hin döse. Vielleicht kann ich dann sogar vor Weihnachten noch anfangen, die Story zu posten :)

Und jetzt noch ein wenig schreiben, bevor ich zur Arbeit muss!

Motivations-Tief

Geschrieben von am 14. Dezember 2011 | Abgelegt unter Harry Christmas Everyone, In Good Faith, Nebel über Hogwarts, Wichteln/DDG

Ich war die letzten Tage nicht so motiviert, in den Blog zu schreiben (wie man an der großen Menge an Empfehlungen, die ich in den letzten Tagen veröffentlicht habe, vielleicht erkennen kann), aber jetzt komm ich wohl nichtmehr drumherum, sonst verlier ich noch vollkommen den Kopf.

Bei Harry Christmas Everyone haben sich keine großartigen Fortschritte ergeben, ich hab zwar heute im Zug mit Teil 16 – Draco Malfoy/Astoria Greengrass – angefangen, aber jetzt zu Hause war eben doch alles andere außer Schreiben interessanter. Vielleicht schaff ich ja morgen an der Uni noch ein bisschen, und dann ist es auch langsam mal gut. HCE 16 und 17 möchte ich noch schreiben, dann hab ich Stories für den Heiligen Abend und den 28. Dezember, und ich denke, danach lasse ich Harry Christmas Everyone für dieses Jahr in Ruhe. Ich hab einfach keine richtige Motivation mehr, mit den One-Shots weiterzumachen, und bin glaub ich auch ganz froh, wenn ich mal wieder etwas zusammenhängendes mit Kapiteln schreiben kann. Trotzdem hat Harry Christmas Everyone jetzt einen Ticker bekommen, zu bewundern auf der Übersichtsseite für die Story, auf dem angegeben ist, wie viele Pairings ich schon geschrieben habe und wie viele noch fehlen (und ja, ich stehe dazu – ich möchte alle Wünsche schreiben, so schwierig, abgedreht und beknackt sie auch sind!)

Wo Harry Christmas Everyone zugunsten meiner Keksproduktion (bis jetzt fünf Sorten) ein bisschen in den Hintergrund gedrängt wurde, bin ich wenigstens mit meiner Goosestory weitergekommen. Sie ist jetzt endlich vollständig überarbeitet (Snape ist KEIN Portrait mehr, dem Himmel sei Dank – das war einfach eine saudämliche Idee) und innerhalb von zwei  Tagen (Sonntag und  Montag) um 6500 Wörter gewachsen, ohne dass ich es wirklich mitgekriegt hätte. Jetzt ist wieder ein bisschen die Luft raus und ich werd erstmal wieder ein bisschen Harry Christmas Everyone schreiben, aber ich hoffe, ich bekomme die Story noch fertig, bevor ich am 22. abends auf Weihnachtsfamilienbesuchsdingsbumsdings fahre (auf das ich mich schon total freue, aber ich weiß jetzt schon, dass ich in der Woche nur sehr wenig schreiben werde).

Wenigstens hab ich das Gefühl, dass die Story nichtmehr allzu lang wird und dass ich schon über die Hälfte hinaus bin, ich muss danach nur noch gründlich überarbeiten und mir vielleicht auch überlegen, sie in Kapitel einzuteilen. Auch wenn sie irgendwann einmal ein One-Shot hätte werden sollen, mittlerweile hat sie doch schon deutlich über zehn Seiten und ich will meine Leser ja auch nicht erschlagen. Und eine “Rahmenhandlung”, wenn man es so nennen kann, mit Snape und McGonagall hab ich mir auch schon überlegt, ich muss sie jetzt nur noch irgendwie in die richtige Form bringen. Das wird schon.

Nach Weihnachten und Neujahr habe ich geplant, wieder an Nebel über Hogwarts weiterzuschreiben, bevor ich irgendein neues, größeres Projekt irgendwo online stelle, möchte ich Nebel über Hogwarts und In Good Faith fertigschreiben. Ich finde es ja selbst auch schade, wenn eine Story, die ich gerne gelesen habe, abgebrochen wird, deswegen möchte ich meinen Lesern dieses Schicksal nicht zumuten und da wenigstens besser sein als die Leute, über die ich mich aufrege.

Und da ich Helena Granger schon mehr oder weniger versprochen habe, zuerst an den Nebeln weiterzuschreiben, Francis auch dafür war und ich für In Good Faith zuerst meine X-Men-DVD-Sammlung zurückerobern muss (und wem hatte ich die eigentlich geliehen, verdammt!), bekommt eben Nebel über Hogwarts die höhere Priorität. In meinen übereifrigen Momenten habe ich angedacht, ungefähr 5 Kapitel mit je 3 Seiten pro Woche zu schreiben, aber wie ich mich kenne, wird das eh nichts. Aber fertig – fertig muss die Story jetzt endlich werden!

From the Corner

Geschrieben von am 13. Dezember 2011 | Abgelegt unter Empfehlungen

Severus Snape hat eine Tochter – und nach dem Tod ihrer Mutter soll sie bei ihm in seiner Apotheke leben. Als ob das nicht schon genug wäre, sieht die frisch getrennte Hermine Granger das kleine Mädchen bei einem ihrer Einkäufe und muss sich natürlich in alles einmischen. Und dass Hugo Weasley und Ophelia Snape sich anfreunden macht die Angelegenheit kein bisschen unkomplizierter.

Nach all den düsteren Erzählungen ist From the Corner von coffeeonthepatio eine wunderbare Erzählung über Familien, Kinder und die Probleme, die sich daraus ergeben. Überraschenderweise wirkt Snape – trotz oder gerade wegen seiner Tochter – an keiner Stelle deplatziert oder unrealistisch und trotz des relativen Mangels an Handlung ist die Geschichte nicht langatmig, langweilig oder gestreckt.

Ein besonderer Pluspunkt sind hier die Kinder – Ophelia, Rose und Hugo – die allesamt unglaublich süß und sehr liebenswert dargestellt sind und die sowohl von der Autorin als auch von den Erwachsenen immer ernst genommen werden. Sehr gut gefallen haben mir auch Hermines Eltern, die einfach wunderbar dargestellt sind, genauso wie die Gedanken zur Beziehung von Muggel- und Zaubererwelt und die versteckten Vorurteile (vor allem der Weasley-Familie und hier vor allem Rons).

Auch die Beziehung zwischen Hermine und Snape entwickelt sich sehr natürlich und geruhsam, und dass ihre Kinder den letzten Anstoß geben, damit sie endlich begreifen, was sie wollen, ist nur der letzte Touch.

Allerdings verstecken sich in der Geschichte auch einige Grammatik- und Logikfehler, die sogar mir (die Geschichte ist auf Englisch verfasst und noch nicht übersetzt worden) als Nicht-Muttersprachlerin aufgefallen sind, was den Lesefluss an manchen Stellen empfindlich stört (wenn “he” und “she” verwechselt werden, ist das an manchen Stellen wirklich irritierend.)

Alles in allem jedoch ist From the Corner eine wunderschöne, familienorientierte Geschichte, die, wenn schon nicht durch den Schreibstil, dann durch die natürliche, unaufgeregte Charakterdarstellung und vor allem die drei Kinder besticht, die – wenn sie mir auch ein wenig zu intelligent vorkommen für ihr Alter – immer sehr liebenswert gezeichnet werden.

Of Crimson Joy

Geschrieben von am 10. Dezember 2011 | Abgelegt unter Empfehlungen

Fünf Jahre nach Kriegsbeginn tritt Draco Malfoy dem Orden bei und erweist sich entgegen allen gegenteiligen Voraussagen als wichtiger Kämpfer und wertvoller Verbündeter. Doch in den Schlachten, die vor ihm liegen, findet er etwas, mit dem er selbst nie gerechnet hätte – Liebe, Zuneigung und einen Familie.

Of Crimson Joy von LittleRobbin (übersetzt von Nitsrek0803) erzählt nicht, wie der Krieg verläuft – die Fanfiction erzählt, was der Krieg mit ihnen macht. Selten habe ich eine so dichte, bedrückende und deprimierende Geschichte über den Krieg gegen Voldemort gelesen – den Krieg, so wie man ihn sich vorgestellt hat,  bevor der siebte Band kam. Die Angst wird zur Normalität. Die Verletzungen und Toten werden zur Normalität, und trotzdem verstecken sich tief im inneren noch immer der Schmerz und die Verzweiflung, die man nicht zeigen kann – und der Autorin gelingt es unglaublich gut, dieses Gefühl auf den Leser zu übertragen.

Schlachten werden nur angerissen, nur wenige Kämpfe beschrieben, und trotzdem ist der Krieg allgegenwärtig, schleicht sich durch die Kleinigkeiten ein: Die Nahrungsknappheit, die geteilten Betten, das Leben im Versteck, die ständige Angst, die psychischen Probleme der Charaktere, die aus zweiter Hand erlebte Folter – auf beiden Seiten, denn auch die “guten” sind nicht unschuldig in diesem Krieg und manipulieren, foltern und töten.

Die Auflösung des Geheimnisses um Draco kommt überraschend, genauso wie das Ende des Krieges – und es passt zum Rest der Geschichte, dass die große Enschlacht gegen Voldemort nicht beschrieben wird, sondern währenddessen Hermine und Draco gefoltert werden und nur auf ihre Rettung warten, hoffen und beten, dass Harry gewinnen kann. Vielleicht ist es unlogisch, dass Bellatrix Lestrange nicht an der Seite ihres Meisters steht, allerdings können auch diese kleinen Ungereimtheiten den unglaublich düsteren Gesamttenor der Geschichte nicht zunichte machen.

In Of Crimson Joy wird der zweite Krieg nicht beschrieben – er wird spürbar, erlebbar gemacht, mit all der Angst und all dem Schmerz und all dem Tod. Wer nun neugierig geworden ist, hier findet sich das Original und hier die Übersetzung.

No Loyalty in the Moonlight

Geschrieben von am 8. Dezember 2011 | Abgelegt unter Empfehlungen

Viele Jahre nach der letzten Schlacht wird Hermine von den damaligen Geschehnnissen und ihrer eigenen, fürchterlichen Tat eingeholt – indem sie sie noch einmal begeht. Nur Severus Snape kann ihr helfen zu verhindern, dass sie noch weiteren Schaden anrichtet und der Versuchung der Dunklen Künste erliegt, doch das weiß sie selbst nicht.

No Loyalty in the Moonlight, im Original von Ariadne_AWS und übersetzt von Xaveria, ist wohl eine der düstersten, aber nichtsdestotrotz besten Harry-Potter-Fanfictions, die ich in den letzten Wochen und Monaten gelesen habe. Besonders beeindruckt hat mich der lyrische, bildliche Schreibstil, der von der Übersetzung wirklich gut wiedergegeben wurde und der, obwohl er zu Anfang sehr schwer zu verstehen ist, die besondere, düstere Atmosphäre und die Dichte der Geschichte ausmacht.

Ich muss zugeben, dass ich zu Anfang  sehr kurz davor war, einfach zu lesen aufzuhören, aber man wird wirklich dafür belohnt, dass man vielleicht ein wenig langsamer und ein wenig genauer lesen muss als üblich. Die Bilder sind einfach unglaublich, genauso wie die geballte Düsterkeit, die die Geschichte ausstrahlt, und es werden wirklich alle Fragen beantwortet, die sich zu Anfang auftun – wenn auch sehr langsam.

Einen besonderen Reiz hat auch die… ich will nicht sagen böse, aber gebrochene und entstellte Hermine, die alles aufgegeben hat – ihre Freunde, ihre Familie, die Gerechtigkeit, die ihr so wichtig war – um niemandem mehr wehtun zu können, die es allerdings trotzdem nicht schafft, genauso wie der kleine Geist mit der Blume, der schlussendlich über sich selbst hinauswächst.

Einziger kleiner Wermutstropfen an der Handlung war, dass es doch eine Lösung für ein zuvor unlösbares Problem gab, noch dazu eine, die einfach so angeflogen kam – aber inmitten all des Schmerzes, der Zerstörung und der Düsternis war das vielleicht der kleine Hoffnungsschimmer, den die Geschichte gebraucht hat.

Alles in allem eine beeindruckende Erzählung mit unglaublich dichter Atmosphäre und wundervollem Schreibstil, sowohl im Original als auch in der Übersetzung.

Eigendynamik

Geschrieben von am 6. Dezember 2011 | Abgelegt unter Harry Christmas Everyone

Also langsam fängt meine Schreiberei an, eine gewisse Eigendynamik zu entwickeln, die eher mich kontrolliert als umgekehrt. Sonntag Abend hab ich noch mit HCE 14 (Fred Weasley/Blaise Zabini) angefangen, die Geschichte dann gestern abend fertiggeschrieben und heute im Zug zur und von der Arbeit mit HCE 15 (Harry Potter/Hermine Granger) angefangen – und die Geschichte gerade eben fertiggeschrieben.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die One-Shots aus diesem Jahr viel ernster und nachdenklicher sind als die aus den letzten, von den ersten Geschichten kommt nicht einmal “Romulus und Remus” an – zum Beispiel – “Im finsteren Tal” heran und auch an HCE 14 mit Fred und Blaise. Und auch wenn “Von Löwen und Schlangen” mal wieder ein “echtes” Pairing hat, nicht so wie einige andere Stories, wo ich den Begriff ja seeeheeeer weit ausgelegt hab, ist die Geschichte auch vom Krieg gezeichnet. Dafür ist “Unter Eichen” wieder viel romantischer und HCE 13 (hoffentlich, ich hab die Geschichte noch nicht Korrekturgelesen) auch ein bisschen witzig.

Ich bin noch am Überlegen, was denn das nächste Pairing werden soll, vom Gefühl her sollte es mal wieder etwas wirklich weihnachtlich-romantisches werden, deswegen habe ich Hermine/Ron so ein bisschen ins Auge gefasst (so romantisch, wie Ron eben sein kann *kicher*), aber so ganz entschieden hab ich mich noch nicht. HCE 15 spielt ja zu Weihnachten 1997, und da ist die Welt ja ziemlich düster für Harry und Hermine, deswegen brauch ich selbst jetzt wohl ein wenig Aufmunterung.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich nur noch eine Geschichte schreiben muss und dann habe ich Gleichstand erreicht – 16 geschriebene One-Shots, 16 gewünschte One-Shots. Das ist mehr, als ich in den letzten Jahren geschafft habe und unendlich viel mehr, als ich mir für dieses Jahr erwartet habe, besonders, weil der Dezember nicht gerade mein Lieblingsmonat ist und ohne Weihnachten überhaupt nicht zu ertragen wäre. Aber irgendwie scheint es zu funktionieren, obwohl ich mich manchmal schon ein wenig zusammennehmen muss, um abwechslungsreich zu bleiben (ich glaube, wenn ich es nicht mehr schaffe, abwechslungsreich zu bleiben, höre ich auf – macht ja auch keinen Sinn, wenn ich noch fünfzehn One-Shots schreibe, wo der Leser bei jedem das Gefühl hat, das er das schon mal gelesen hat).

Bei Fred/Blaise war die Versuchung ja groß, nachdem Theo/Dean nach dem “Slytherin liebt Gryffindor”-Muster so schön geklappt hat, eine ähnliche Story zu schreiben, und ich musste mich wirklich davon abhalten lassen – und bei Hermine Granger/Millicent Bulstrode wird die Situation wohl ähnlich sein, das Pairing hab ich ja auch noch vor mir.

Die größten Sorgen von den “alten” Pairings macht mir allerdings Harry/Bellatrix – wie ich das vernünftig hinbekommen soll, weiß ich noch nicht wirklich, vor allem, weil in der Zeit, in der ich ein wenig Spielraum habe – nach dem Krieg – Bellatrix schon ziemlich… nun ja… tot ist. Aber irgendwie werd ich das schon hingetrickst kriegen. Genauso wie Harry/Tom Riddle. Wichtig ist nur, dass ich nicht zweimal denselben Trick verwenden muss, weil sonst… naja, siehe oben. Und dass es öde wird, will ich nun wirklich nicht.

In diesem Sinne: einmal laut schreien bitte, wenn es zu langweilig wird!

(und nichts zu sagen sagt ja auch was – zu “Im finsteren Tal” hab ich genau ein Review bekommen, und zwar von der Person, für die ich die Story geschrieben hab. Und das ist schon ziemlich aussagekräftig… :( Dabei mochte ich die Story doch so.)

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »